Wie Sie mit einem schlafwandelnden Kind umgehen

Praktische Tipps für Eltern zum sicheren Umgang mit Schlafwandeln bei Kindern.

  1. Verstehen Sie, was beim Schlafwandeln passiert. Beim Schlafwandeln befindet sich Ihr Kind in einem Zustand zwischen Schlafen und Wachen. Es kann mit offenen Augen umhergehen, aber ist nicht wirklich wach oder bewusst. Schlafwandeln tritt meist in den ersten Stunden nach dem Einschlafen auf, während der Tiefschlafphase. Ihr Kind wird sich am nächsten Morgen normalerweise nicht daran erinnern.
  2. So verhalten Sie sich während einer Schlafwandel-Episode. Wecken Sie Ihr Kind nicht abrupt auf, da dies zu Verwirrung oder Angst führen kann. Bleiben Sie ruhig und begleiten Sie Ihr Kind sanft zurück ins Bett. Sprechen Sie mit leiser, beruhigender Stimme. Wenn Ihr Kind Widerstand leistet, folgen Sie ihm in sicherem Abstand und verhindern Sie, dass es sich verletzt. Führen Sie es behutsam, wenn möglich, aber zwingen Sie nichts.
  3. Schaffen Sie eine sichere Umgebung. Sichern Sie alle Treppen mit Gittern ab. Entfernen Sie Stolperfallen wie Spielzeug vom Boden. Verschließen Sie Außentüren zusätzlich oder installieren Sie Türalarme. Scharfe Gegenstände und zerbrechliche Dinge sollten außer Reichweite sein. Sorgen Sie für gedämpftes Nachtlicht in Fluren, damit Ihr Kind sich orientieren kann. Bei Kindern in oberen Stockwerken sollten Fenster gesichert sein.
  4. Beugen Sie Schlafwandeln vor. Achten Sie auf ausreichend Schlaf, da Übermüdung Schlafwandeln fördern kann. Etablieren Sie feste Schlafenszeiten und entspannende Abendroutinen. Reduzieren Sie Stress und aufregende Aktivitäten vor dem Schlafengehen. Sorgen Sie für eine ruhige, kühle Schlafumgebung. Wenn Sie ein Muster erkennen, wann das Schlafwandeln auftritt, können Sie Ihr Kind etwa 15 Minuten vorher sanft wecken und wieder einschlafen lassen.
  5. Was Sie am nächsten Tag tun sollten. Sprechen Sie nicht über die Episode, es sei denn, Ihr Kind fragt danach. Machen Sie kein großes Thema daraus, um Ihr Kind nicht zu verunsichern oder zu verängstigen. Überprüfen Sie die Sicherheitsmaßnahmen in Ihrem Zuhause. Führen Sie ein Schlaftagebuch, um mögliche Auslöser zu identifizieren. Achten Sie darauf, dass Ihr Kind genug Ruhe bekommt.