So stellst du den Schlafrhythmus deiner Familie auf die Zeitumstellung ein

Praktische Tipps, wie du deine Kinder sanft an die Zeitumstellung gewöhnst und Schlafprobleme vermeidest.

  1. Eine Woche vor der Zeitumstellung beginnen. Fange etwa eine Woche vor der Zeitumstellung an, den Schlafrhythmus schrittweise anzupassen. Verschiebe Bett- und Aufstehzeiten täglich um 10-15 Minuten in die entsprechende Richtung. Bei der Umstellung auf Sommerzeit legst du dein Kind jeden Tag 10-15 Minuten früher ins Bett, bei der Winterzeit entsprechend später. Passe auch die Mahlzeiten und andere Routinen entsprechend an, damit sich der gesamte Tagesrhythmus langsam verschiebt.
  2. Tageslicht gezielt nutzen. Licht ist der wichtigste Taktgeber für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus. Nach der Umstellung auf Sommerzeit solltest du morgens für viel helles Licht sorgen und abends die Beleuchtung früher dimmen. Bei der Winterzeit machst du es umgekehrt: Halte das Licht am Abend etwas länger an und dimme es erst später. Verbringe nach der Zeitumstellung so viel Zeit wie möglich draußen bei Tageslicht, besonders am Morgen.
  3. Abendroutine beibehalten. Halte die gewohnte Abendroutine unbedingt bei, auch wenn sich die Uhrzeiten verschieben. Das vertraute Ritual aus Baden, Zähneputzen, Vorlesen oder Kuscheln signalisiert dem Körper, dass Schlafenszeit ist. Achte darauf, dass die Routine zur neuen Zeit genauso abläuft wie vorher. Die Beständigkeit dieser Gewohnheiten hilft deinem Kind dabei, sich schneller an die neue Zeit zu gewöhnen.
  4. Geduld in den ersten Tagen. Rechne damit, dass es ein paar Tage dauert, bis sich alle an die neue Zeit gewöhnt haben. Manche Kinder sind mürrischer oder haben Schwierigkeiten beim Einschlafen. Das ist völlig normal. Bleibe konsequent bei den neuen Zeiten, aber sei nicht zu streng. Wenn dein Kind abends noch nicht müde ist oder morgens schwer aufwacht, gib ihm ein paar Tage Zeit. Meist pendelt sich alles innerhalb einer Woche ein.