Jetlag bei Kindern bewältigen: Praktische Tipps für die ganze Familie

Erfahren Sie, wie Sie Jetlag bei Kindern sanft behandeln und den Familienurlaub entspannt beginnen können.

  1. Vor der Reise vorbereiten. Beginnen Sie drei bis vier Tage vor der Abreise damit, den Schlafrhythmus Ihrer Kinder langsam anzupassen. Bei Reisen nach Osten gehen Sie jeden Tag 15-30 Minuten früher ins Bett und stehen früher auf. Bei Westflügen verschieben Sie Bett- und Aufstehzeiten nach hinten. Auch die Mahlzeiten können Sie schrittweise anpassen. Erklären Sie älteren Kindern, was auf sie zukommt, damit sie verstehen, warum sie sich müde oder anders fühlen könnten.
  2. Während des Fluges. Stellen Sie Uhren und elektronische Geräte sofort auf die Zielzeit um, sobald Sie im Flugzeug sitzen. Ermutigen Sie Ihre Kinder, entsprechend der Zielzeit zu schlafen oder wach zu bleiben. Sorgen Sie für ausreichend Flüssigkeit – aber vermeiden Sie koffeinhaltige Getränke. Bringen Sie vertraute Gegenstände wie Kuscheltiere oder kleine Kissen mit, die beim Schlafen helfen können. Bewegen Sie sich regelmäßig durch den Gang, um den Kreislauf in Schwung zu halten.
  3. Die ersten Tage am Zielort. Verbringen Sie so viel Zeit wie möglich im Tageslicht – das hilft der inneren Uhr, sich neu einzustellen. Halten Sie sich strikt an die örtlichen Mahlzeiten- und Schlafenszeiten, auch wenn Ihre Kinder müde oder hungrig zu ungewöhnlichen Zeiten sind. Planen Sie für die ersten zwei bis drei Tage ein ruhigeres Programm ein. Vermeiden Sie schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen und sorgen Sie für eine entspannte Abendroutine in gewohnter Weise.
  4. Umgang mit schwierigen Momenten. Seien Sie geduldig, wenn Ihre Kinder weinerlich, unruhig oder zu ungewöhnlichen Zeiten hungrig sind – das ist völlig normal. Bieten Sie kleine, leichte Snacks an, wenn der Hunger nicht zu den regulären Essenszeiten passt. Falls Ihr Kind mitten in der Nacht hellwach ist, bleiben Sie in gedämpftem Licht und vermeiden Sie aufregende Aktivitäten. Ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft kann manchmal Wunder bewirken. Denken Sie daran, dass auch Sie als Eltern betroffen sind – seien Sie nachsichtig mit sich selbst.