Wie Sie nur einmal pro Woche einkaufen gehen - und dabei bleiben
Praktische Anleitung für Familien, um den wöchentlichen Einkauf zu planen und zusätzliche Gänge zum Supermarkt zu vermeiden.
- Bestandsaufnahme und Planung. Schauen Sie zunächst in Ihren Kühlschrank, Ihre Vorratskammer und den Gefrierschrank. Notieren Sie sich, was noch da ist und was aufgebraucht werden sollte. Planen Sie dann konkret für die kommenden sieben Tage: Welche Mahlzeiten möchten Sie kochen? Welche Termine stehen an, die schnelle Gerichte erfordern? Erstellen Sie einen Wochenplan mit allen Hauptmahlzeiten und überlegen Sie sich auch Snacks und Pausenbrote für die Kinder. Dieser Plan wird die Grundlage für Ihre Einkaufsliste.
- Die perfekte Einkaufsliste erstellen. Gliedern Sie Ihre Einkaufsliste nach Bereichen im Supermarkt: Obst und Gemüse, Molkereiprodukte, Fleisch und Fisch, Tiefkühlkost, Konserven und Trockenwaren, Hygieneartikel. Schätzen Sie die benötigten Mengen realistisch ein - lieber etwas mehr als zu wenig. Denken Sie an Grundzutaten wie Öl, Gewürze, Mehl oder Reis, die Sie möglicherweise nachkaufen müssen. Vergessen Sie nicht die kleinen Dinge: Schulbrot-Belag, Getränke, Süßigkeiten für die Brotdose oder Windeln.
- Haltbare Vorräte clever nutzen. Bauen Sie sich einen Grundvorrat an haltbaren Lebensmitteln auf: Nudeln, Reis, Konserven, Tiefkühlgemüse und -fleisch. Diese Vorräte sind Ihr Sicherheitsnetz für die letzten Tage der Woche. Tiefkühlgemüse ist genauso nährstoffreich wie frisches Gemüse und verdirbt nicht. Haben Sie immer ein paar schnelle Gerichte parat: Nudeln mit Tomatensoße, Pfannkuchen, Suppen aus der Dose oder Tiefkühlpizza für Notfälle. Ein gut sortierter Vorratsschrank macht Sie unabhängig von spontanen Einkäufen.
- Frische Lebensmittel richtig lagern. Sortieren Sie nach dem Einkauf alles gleich richtig ein. Verwenden Sie die empfindlichsten Lebensmittel zuerst: Blattsalat, Beeren und frische Kräuter halten nicht lange. Äpfel, Karotten und Kohlsorten sind dagegen eine Woche lang frisch. Lagern Sie Bananen separat - sie lassen anderes Obst schneller reifen. Frieren Sie Brot portionsweise ein, wenn Sie mehr gekauft haben. Waschen Sie Gemüse erst vor dem Verzehr, nicht beim Einräumen. So bleiben Ihre Vorräte länger frisch.
- Flexibel bleiben mit Plan B. Manchmal läuft es nicht nach Plan: Das Gemüse wird schneller schlecht oder die Kinder möchten plötzlich etwas anderes essen. Haben Sie deshalb immer ein paar einfache Alternativen parat. Wenn das geplante Gemüse nicht mehr gut ist, greifen Sie zur Tiefkühlvariante. Anstelle des geplanten aufwendigen Gerichts gibt es eben Nudeln mit einer schnellen Soße. Wichtig ist, dass Sie trotzdem nicht zum Supermarkt fahren, sondern mit dem arbeiten, was da ist.
- Die ganze Familie einbeziehen. Machen Sie den Wochenplan gemeinsam mit der Familie. Lassen Sie jedes Familienmitglied ein Lieblingsgericht für die Woche wählen. So gibt es weniger Beschwerden und alle freuen sich auf ihre Mahlzeit. Ältere Kinder können beim Erstellen der Einkaufsliste helfen und lernen dabei Planung und Haushaltsführung. Besprechen Sie auch, was als Snack zur Verfügung steht - so kommen keine spontanen Wünsche nach Süßigkeiten auf.