Wie Sie entscheiden, was aufbewahrt und was weggeworfen wird

Praktische Anleitung für Familien zum systematischen Aussortieren und Organisieren von Besitztümern.

  1. Die Grundregeln für alle Familienmitglieder. Starten Sie mit drei einfachen Kategorien: Behalten, Spenden, Wegwerfen. Alles, was kaputt oder unhygienisch ist, kommt direkt in den Müll. Gegenstände, die seit einem Jahr nicht benutzt wurden, gehören meist in die Spende-Box. Behalten Sie nur, was regelmäßig verwendet wird oder echten sentimentalen Wert hat. Führen Sie diese Regeln ruhig und geduldig ein, damit sich alle daran gewöhnen können.
  2. Spielzeug und Kindersachen sortieren. Lassen Sie Ihre Kinder bei altersgerechten Entscheidungen mithelfen. Fragen Sie: 'Spielst du noch damit?' oder 'Macht dir das noch Freude?' Erklären Sie, dass gespendetes Spielzeug andere Kinder glücklich macht. Behalten Sie Lieblingsstücke und Erinnerungsgegenstände, auch wenn sie nicht mehr bespielt werden. Bei Kleidung gilt: Passt es noch und ist es in gutem Zustand? Zu kleine Sachen können an jüngere Geschwister weitergegeben oder gespendet werden.
  3. Dokumente und Erinnerungsstücke bewerten. Wichtige Papiere wie Geburtsurkunden, Zeugnisse und Versicherungsunterlagen gehören ins Archiv. Alte Rechnungen können nach der gesetzlichen Aufbewahrungszeit entsorgt werden. Bei Fotos und Bastelarbeiten: Wählen Sie die schönsten aus und erstellen Sie für jedes Kind eine Erinnerungsbox. Digitalisieren Sie wichtige Dokumente und Fotos als Backup. Bewahren Sie nicht alles auf – das Besondere verliert sonst seinen Wert.
  4. Gemeinsam Entscheidungen treffen. Planen Sie feste Zeiten fürs Aussortieren ein, etwa vor Geburtstagen oder zu Saisonwechseln. Arbeiten Sie Raum für Raum, damit es nicht überfordernd wird. Respektieren Sie die Entscheidungen Ihrer Kinder bei ihren eigenen Sachen, solange sie hygienisch unbedenklich sind. Loben Sie Ihre Kinder, wenn sie bereitwillig Sachen abgeben. Machen Sie das Aussortieren zu einem positiven Familienerlebnis, nicht zu einer Bestrafung.
  5. Organisationssystem etablieren. Schaffen Sie feste Plätze für verschiedene Gegenstände. Alles braucht ein Zuhause. Führen Sie die Ein-rein-eins-raus-Regel ein: Für jeden neuen Gegenstand muss ein alter weichen. Überprüfen Sie regelmäßig, ob das System noch funktioniert und passen Sie es bei Bedarf an. Bringen Sie Ihren Kindern bei, Sachen nach dem Gebrauch an ihren Platz zurückzulegen.