Wie Sie Konsequenzen setzen, die wirklich wirken

Lernen Sie, wie Sie klare und wirksame Konsequenzen für Ihr Kind festlegen, die zu positivem Verhalten führen.

  1. Was wirksame Konsequenzen ausmacht. Wirksame Konsequenzen sind vorhersagbar, angemessen und logisch mit dem Verhalten verbunden. Sie sollten Ihrem Kind helfen zu lernen, nicht nur Unbehagen bereiten. Eine gute Konsequenz ist zeitnah, altersgerecht und gibt Ihrem Kind die Möglichkeit, es beim nächsten Mal besser zu machen. Vermeiden Sie Konsequenzen, die zu hart, zu mild oder völlig unzusammenhängend mit dem Verhalten sind.
  2. Natürliche vs. logische Konsequenzen nutzen. Natürliche Konsequenzen entstehen automatisch durch das Verhalten Ihres Kindes - wie nass zu werden, wenn es ohne Jacke im Regen spielt. Logische Konsequenzen setzen Sie als Eltern fest, aber sie stehen in direktem Zusammenhang mit dem Verhalten - wie Spielzeug wegräumen zu müssen, wenn es nicht ordentlich behandelt wird. Beide Arten helfen Kindern, Ursache und Wirkung zu verstehen und sind meist wirksamer als willkürliche Strafen.
  3. Den richtigen Zeitpunkt wählen. Konsequenzen wirken am besten, wenn sie sofort oder sehr zeitnah folgen. Bei jüngeren Kindern sollten Konsequenzen innerhalb von Minuten eintreten, bei älteren Kindern können sie auch am selben Tag erfolgen. Erklären Sie die Konsequenz ruhig und sachlich, nicht im Ärger. Wenn Sie zu emotional sind, warten Sie einen Moment und atmen Sie tief durch, bevor Sie handeln.
  4. Konsequenzen altersgerecht gestalten. Kleine Kinder verstehen kurze, einfache Konsequenzen besser - wie eine kurze Auszeit oder das Wegnehmen eines Spielzeugs für wenige Minuten. Schulkinder können längere Konsequenzen verkraften und verstehen komplexere Zusammenhänge. Teenager brauchen Konsequenzen, die ihre wachsende Unabhängigkeit respektieren, wie den Verlust bestimmter Privilegien. Passen Sie Dauer und Art der Konsequenz immer an das Alter und die Reife Ihres Kindes an.
  5. Konsistenz und Nachbereitung. Ziehen Sie Konsequenzen immer durch, auch wenn es unbequem ist. Kinder testen Grenzen und müssen wissen, dass Ihre Worte Gewicht haben. Nach der Konsequenz sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, was passiert ist und wie es beim nächsten Mal anders handeln kann. Betonen Sie, dass Sie Ihr Kind lieben, auch wenn Sie sein Verhalten nicht akzeptieren können.