Wie der Familienfilmabend wirklich gelingt
Praktische Tipps für einen entspannten und gelungenen Filmabend mit der ganzen Familie.
- Den richtigen Film auswählen. Lassen Sie alle Familienmitglieder Filmvorschläge machen und stimmen Sie gemeinsam ab. Achten Sie auf die Altersfreigabe und lesen Sie vorab eine kurze Inhaltsbeschreibung. Bei größeren Altersunterschieden funktionieren oft Animationsfilme oder klassische Familienkomödien am besten. Haben Sie immer einen Plan B bereit, falls der gewählte Film doch nicht ankommt. Ein guter Kompromiss ist es, wenn jedes Familienmitglied abwechselnd den Film aussuchen darf.
- Die Atmosphäre schaffen. Dimmen Sie das Licht und sorgen Sie für eine gemütliche Atmosphäre. Bereiten Sie bequeme Sitzplätze vor – Kissen und Decken machen das Erlebnis besonders kuschelig. Stellen Sie alle Handys stumm oder legen Sie sie ganz weg. Sorgen Sie für eine angenehme Raumtemperatur und prüfen Sie vorab, ob Ton und Bild gut funktionieren. Ein kleiner Lampenschein ist oft gemütlicher als völlige Dunkelheit.
- Snacks vorbereiten. Bereiten Sie Snacks vor, die nicht zu laut knacken oder krümeln. Popcorn, geschnittenes Obst oder kleine Häppchen funktionieren gut. Stellen Sie Getränke in verschließbaren Bechern bereit, um Verschüttetes zu vermeiden. Vermeiden Sie zu süße oder aufregende Snacks kurz vor der Schlafenszeit. Bereiten Sie alles vor Filmbeginn vor, damit niemand während des Films aufstehen muss.
- Regeln festlegen. Besprechen Sie vorab einfache Regeln: kein Sprechen während des Films (außer bei Verständnisfragen), Pausen nur bei echtem Bedarf, und jeder bleibt bis zum Ende sitzen. Bei jüngeren Kindern sind Flüsterfragen in Ordnung. Legen Sie fest, wer die Fernbedienung bedient, um Diskussionen zu vermeiden. Bei längeren Filmen planen Sie eine feste Pause ein.
- Mit Unterbrechungen umgehen. Kleine Kinder müssen manchmal auf die Toilette oder haben Durst – das ist normal. Pausieren Sie den Film kurz, anstatt das Kind etwas verpassen zu lassen. Wenn jemand Angst bekommt oder der Film zu aufregend wird, reagieren Sie verständnisvoll und bieten Sie Trost oder eine Alternative an. Manchmal ist es besser, den Film zu wechseln, als auf einem unpassenden Film zu bestehen.
- Nach dem Film. Sprechen Sie kurz über den Film – was hat gefallen, was war spannend? Das hilft besonders jüngeren Kindern, das Gesehene zu verarbeiten. Räumen Sie gemeinsam auf und machen Sie das zum Teil des Rituals. Bei aufregenden Filmen am Abend planen Sie noch etwas Beruhigungszeit vor dem Schlafengehen ein.