Gesundheitsvollmachten und Patientenverfügungen verstehen
Erfahren Sie die Grundlagen von Gesundheitsvollmachten und wie diese Dokumente sicherstellen, dass Ihre medizinischen Präferenzen berücksichtigt werden.
- Definition von Vorsorgevollmachten. Eine Vorsorgevollmacht besteht in der Regel aus zwei Hauptkomponenten: einer Gesundheitsvollmacht und einer Patientenverfügung. Eine Gesundheitsvollmacht – oft als medizinische Vollmacht bezeichnet – ist ein Dokument, das eine bestimmte Person bevollmächtigt, medizinische Entscheidungen in Ihrem Namen zu treffen, wenn Sie handlungsunfähig sind. Diese Person ist befugt, mit Ärzten zu sprechen und Behandlungsoptionen auf der Grundlage Ihrer festgelegten Werte zu navigieren. Eine Patientenverfügung ist ein Dokument, das schriftliche Anweisungen bezüglich der medizinischen Behandlungen enthält, die Sie unter bestimmten Umständen, wie einer unheilbaren Krankheit oder einem permanenten Bewusstseinszustand, wünschen oder nicht wünschen. Im Gegensatz zur Vollmacht, die eine Person benennt, konzentriert sich die Patientenverfügung auf die Art der Behandlung, wie lebenserhaltende Maßnahmen oder Schmerzmanagement, die Ihren persönlichen Wünschen entsprechen.
- Die Rolle der Dokumentation. Diese Dokumente funktionieren am besten, wenn sie klar, rechtlich konform und leicht zugänglich sind. Da die Gesetze der Bundesstaaten bezüglich der genauen Formulierungen und Zeugenanforderungen für diese Dokumente erheblich variieren, entscheiden sich viele Familien dafür, mit einem Fachmann zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Unterlagen in ihrer Gerichtsbarkeit gültig sind. Sobald die Dokumente fertiggestellt sind, ist es hilfreich, Kopien an Ihren Hausarzt, Ihren bevollmächtigten Gesundheitsvertreter und andere enge Familienmitglieder weiterzugeben. Manche Menschen entscheiden sich auch dafür, eine digitale Kopie an einem sicheren, zugänglichen Ort aufzubewahren, um sicherzustellen, dass medizinische Dienstleister diese Wünsche im Notfall einsehen können.