Gesunde Grenzen zur erweiterten Familie setzen
Erfahren Sie, wie Sie die Bedürfnisse Ihrer Familie gegenüber erweiterten Verwandten kommunizieren und gleichzeitig respektvolle Beziehungen aufrechterhalten können.
- Prioritäten Ihrer Familie definieren. Bevor Sie spezifische Verhaltensweisen mit Verwandten ansprechen, ist es hilfreich zu identifizieren, was Ihre unmittelbare Familieneinheit benötigt, um gut zu funktionieren. Dies kann die Festlegung von Erwartungen beinhalten, wie oft Sie Besucher empfangen, wie Sie Feiertage gestalten oder welche Themen als privat gelten. Wenn Sie Ihr eigenes „Warum“ verstehen, können Sie aus einer Position der Klarheit und nicht der Reaktivität kommunizieren. Sobald Sie Ihre Grenzen identifiziert haben, besprechen Sie diese mit Ihrem Partner oder den Mitgliedern Ihres unmittelbaren Haushalts. Eine geeinte Front zu präsentieren ist oft effektiver, als zu versuchen, familiäre Erwartungen individuell zu managen. Wenn beide Partner sich auf die Grenze geeinigt haben, wird es einfacher, diese konsequent einzuhalten.
- Grenzen klar kommunizieren. Bei der Kommunikation einer Grenze stellen viele Menschen fest, dass „Ich“-Botschaften, die sich auf ihre eigenen Bedürfnisse konzentrieren und nicht auf die Mängel der anderen Person, erfolgreich sind. Anstatt sich darauf zu konzentrieren, was jemand anderes falsch macht, erklären Sie zum Beispiel, was Ihre Familie braucht, um erfolgreich zu sein, wie z. B.: „Wir konzentrieren uns auf ruhige Abende während der Arbeitswoche, daher können wir keine Besucher nach 19:00 Uhr empfangen.“ Es ist auch wichtig zu bedenken, dass eine Grenze keine Bitte um Erlaubnis ist. Sie müssen Ihre Entscheidungen nicht vor Verwandten rechtfertigen. Ihre Grenze ruhig zu formulieren und bei Bedarf zu wiederholen, ist in der Regel effektiver, als zu viel zu erklären, was manchmal als Einladung zur Debatte interpretiert werden kann.