Wie Sie mit Ihrem Partner über Erziehungsstreitigkeiten sprechen
Erfahren Sie, wie Sie Unterschiede in Erziehungsstilen und Werten durch konstruktive, erwachsene Kommunikation navigieren.
- Legen Sie eine private Zeit für Diskussionen fest. Es ist selten produktiv, Erziehungsentscheidungen vor den Kindern zu diskutieren. Dies kann für das Kind Verwirrung stiften und es in die Mitte eines elterlichen Konflikts stellen. Streben Sie stattdessen danach, größere Unterschiede im Ansatz in einer ruhigen Zeit zu besprechen, z. B. nachdem die Kinder eingeschlafen sind oder während eines geplanten Spaziergangs. Wenn Sie das Gespräch führen, wenn die Emotionen reguliert sind, können beide Partner das "Warum" hinter ihren Erziehungsentscheidungen erklären. Oft ist eine Meinungsverschiedenheit über eine bestimmte Regel tatsächlich eine Meinungsverschiedenheit über zugrunde liegende Werte, wie die Bedeutung von Unabhängigkeit im Gegensatz zur Notwendigkeit ständiger Aufsicht.
- Identifizieren Sie zugrunde liegende Ziele. Wenn Sie und Ihr Partner anderer Meinung sind, versuchen Sie, über die spezifische Handlung hinauszugehen und das Ziel zu besprechen. Wenn beispielsweise ein Partner bei den Hausaufgaben strenger sein möchte und der andere nachsichtiger, ist das Ziel für beide wahrscheinlich der langfristige Erfolg des Kindes. Indem Sie das gemeinsame Ziel identifizieren, wird es einfacher, eine Strategie auszuhandeln, die beide Perspektiven berücksichtigt. Erwägen Sie die Verwendung von "Ich"-Aussagen, um Ihre Bedenken auszudrücken, anstatt sich auf die wahrgenommenen Fehler Ihres Partners zu konzentrieren. Die Konzentration auf Ihre eigenen Beobachtungen und Gefühle hilft, Abwehrhaltungen zu reduzieren und lädt die andere Person ein, ihre eigene Perspektive auf die Situation zu teilen.