Wie Sie mit Ihrem Partner über Erziehungsstile sprechen

Erfahren Sie, wie Sie unterschiedliche Ansätze zur Kindererziehung produktiv diskutieren können, um einen einheitlichen Ansatz zu entwickeln, der beide Perspektiven respektiert.

  1. Identifizieren Sie Ihre Kernwerte. Bevor Sie spezifische Verhaltensweisen besprechen, nehmen Sie sich Zeit, darüber nachzudenken, was Ihnen in Ihrem Familienleben am wichtigsten ist. Fragen Sie sich, welche Eigenschaften oder Ergebnisse Sie für Ihre Kinder priorisieren, wie z. B. Unabhängigkeit, emotionale Intelligenz oder eine strukturierte Routine. Wenn Sie Ihr eigenes „Warum“ verstehen, können Sie das Gespräch von einer Kritik an den Methoden Ihres Partners zu einer gemeinsamen Diskussion über gemeinsame Ziele verlagern. Viele Paare finden es hilfreich, zuerst ihre drei wichtigsten Nicht-Verhandelbaren getrennt aufzulisten, bevor sie ihre Notizen vergleichen. Dieser Prozess deckt oft auf, dass die Partner die gleichen grundlegenden Ziele verfolgen, auch wenn ihre täglichen Methoden zur Erreichung dieser Ziele sehr unterschiedlich aussehen.
  2. Das Gespräch angehen. Wählen Sie einen neutralen Zeitpunkt für das Gespräch, anstatt mitten in einem Disziplinierungsaugenblick. Wenn Sie Ihren Partner ansprechen, formulieren Sie das Gespräch so, dass es um Ihren Wunsch nach Übereinstimmung geht, und nicht um den Wunsch, sein Verhalten zu ändern. Die Verwendung von „Ich“-Aussagen – wie z. B. „Ich bin besorgt, wenn wir die Bildschirmzeit unterschiedlich handhaben, weil es die Kinder zu verwirren scheint“ – ist im Allgemeinen wirksamer, als aufzuzeigen, was die andere Person falsch macht. Hören Sie sich die Perspektive Ihres Partners an, mit der Annahme, dass er die besten Absichten für Ihre Kinder hat. Oft ist das, was als „nachgiebig“ oder „streng“ erscheint, tatsächlich ein Spiegelbild der eigenen Erziehung eines Partners oder einer spezifischen Angst, die er zu bewältigen versucht.