Berufliche und alternative Wege nach dem Schulabschluss erkunden
Ein Leitfaden für Eltern, die ihre Teenager dabei unterstützen, Handelsschulen, Ausbildungen und andere nicht-traditionelle Wege jenseits des Klassenzimmers der High School in Betracht zu ziehen.
- Die Berufswelt verstehen. Die Berufs- und Technikbildung hat sich erheblich weiterentwickelt und bietet eine fundierte Ausbildung in stark nachgefragten Bereichen wie Cybersicherheit, Gesundheitstechnologie, fortgeschrittene Fertigung und erneuerbare Energien. Diese Programme bieten oft praktische Erfahrungen und branchenweit anerkannte Zertifizierungen, die zu einer sofortigen Anstellung oder einer Brücke zu weiterer Bildung führen können. Eltern, die ihre Teenager ermutigen, lokale Gemeinschaftsschulen und technische Institute zu recherchieren, stellen oft fest, dass diese Einrichtungen klare Wege zu stabilen Karrieren bieten. Es kann hilfreich sein, das Gespräch von „Wohin gehst du aufs College?“ zu „Welche Art von Arbeitsumgebung findest du ansprechend?“ zu verlagern, damit der Teenager den Entdeckungsprozess basierend auf seiner eigenen Neugier leiten kann.
- Ausbildungen und Zertifizierungspfade in Betracht ziehen. Ausbildungen bieten ein einzigartiges Modell, bei dem Schüler unter der Anleitung eines Mentors Lohn erhalten, während sie einen Beruf erlernen. Dieser „Lernen, während man verdient“-Ansatz ist in qualifizierten Handwerken wie Elektrik, Klempnerei und Zimmerei üblich, aber er erweitert sich auch auf Sektoren wie Softwareentwicklung und Finanzen. Manche Familien stellen fest, dass die Erforschung dieser Wege eine andere Art von Recherche erfordert als traditionelle College-Bewerbungen. Dies kann die Teilnahme an lokalen Fachmessen, die Kontaktaufnahme mit Branchenexperten oder die Überprüfung staatlich geförderter Ausbildungsdatenbanken umfassen. Die Abwägung der Vor- und Nachteile – wie z. B. das Fehlen eines traditionellen Campus-Erlebnisses im Vergleich zum Vorteil der Vermeidung von Studienschulden – kann den Schülern helfen, ihre Prioritäten abzuwägen.
- Gemeinsam die Entscheidung treffen. Der Übergang nach der High School ist ein bedeutender Entwicklungsschritt. Einige Familien gehen dies an, indem sie eine kollaborative „Optionskarte“ erstellen, auf der der Teenager seine Ziele, potenziellen Wege und die Anforderungen für jeden auflistet. Diese Übung kann helfen, die Angst zu reduzieren, die mit der Denkweise „die eine richtige Wahl“ verbunden ist. Es ist auch erwähnenswert, dass diese Wege nicht gegenseitig ausschließend sind. Viele Schüler beginnen mit einer Zertifizierung, treten in die Arbeitswelt ein und entscheiden sich später für ein Studium, wenn dies mit ihren sich entwickelnden Karrierezielen übereinstimmt. Die Betrachtung von Plänen nach der Sekundarstufe als iterativen Prozess und nicht als Endziel kann den Druck für alle Beteiligten verringern.