Kinder durch große Gefühle begleiten

Erkunden Sie gängige Ansätze, um Kindern zu helfen, intensive Emotionen zu bewältigen und gleichzeitig notwendige Grenzen aufrechtzuerhalten.

  1. Die Rolle der Validierung. Validierung wird von Spezialisten für kindliche Entwicklung oft als die Handlung beschrieben, die innere Erfahrung eines Kindes anzuerkennen, ohne notwendigerweise seinem Verhalten zuzustimmen. Wenn Eltern die Emotion benennen – wie etwa 'Ich sehe, dass du frustriert bist, weil die Spielzeit vorbei ist' –, kann das dem Kind helfen, sich gehört und verstanden zu fühlen. Forschungen deuten darauf hin, dass Kinder, die das Gefühl haben, ihre Gefühle werden anerkannt, im Laufe der Zeit besser in der Lage sein könnten, ihre Nervensysteme zu regulieren. Manche Familien nutzen 'Koregulation', bei der die Eltern eine ruhige, beständige Präsenz bleiben, während das Kind seinen Kummer durchlebt. Dieser Ansatz geht davon aus, dass die Fähigkeit des Kindes zur Selbstregulation noch in der Entwicklung ist und dass es von der Fähigkeit der Eltern profitiert, während des Sturms geerdet zu bleiben.
  2. Grenzen setzen. Validierung bedeutet nicht das Fehlen von Grenzen. Viele Eltern stellen fest, dass klare Grenzen Kindern helfen, sich sicher zu fühlen, auch wenn sie verärgert sind. Zum Beispiel könnte ein Elternteil zwar validieren, dass ein Kind wütend ist, weil es den Spielplatz verlassen muss, aber die Grenze bleibt, dass die Familie geht. Ziel ist es, die Emotion, die immer akzeptabel ist, von der Handlung zu trennen, die möglicherweise eingeschränkt werden muss. Eltern, die diese Balance erfolgreich meistern, konzentrieren sich oft darauf, 'Raum' für die Emotion zu schaffen und gleichzeitig die Grenze fest aufrechtzuerhalten. Dies könnte so aussehen: 'Ich weiß, dass du traurig bist, dass wir gehen müssen, und es ist in Ordnung, traurig zu sein, aber wir gehen jetzt.' Dieser Ansatz bietet dem Kind einen Rahmen, um zu verstehen, dass seine Gefühle nicht die Regeln des Haushalts bestimmen.