Wie Sie die Gefühle Ihres Kindes anerkennen, ohne nachzugeben

Erfahren Sie, wie Sie die Gefühle Ihres Kindes anerkennen und gleichzeitig notwendige Grenzen wahren, um ihm beim Umgang mit starken Emotionen zu helfen.

  1. Den Unterschied zwischen Gefühlen und Verhaltensweisen verstehen. Viele Fachleute schlagen vor, dass die Trennung der Gefühle eines Kindes von seinen Handlungen der Eckpfeiler einer effektiven Erziehung ist. Validierung beinhaltet das Benennen und Akzeptieren der Emotion, was dem Kind signalisiert, dass es gehört und verstanden wird. Dieser Prozess erfordert keine Änderung der Regeln oder Aufhebung der Grenze. Wenn ein Kind beispielsweise verärgert darüber ist, dass die Spielzeit beendet wird, könnte ein Elternteil anerkennen: „Ich sehe, wie sehr du dieses Spiel genießt, und es ist schwer aufzuhören, wenn man Spaß hat.“ Dies bestätigt die Enttäuschung, ohne die Tatsache zu ändern, dass die Spielzeit enden muss.
  2. Ansätze zur Einhaltung von Grenzen. Manche Familien erzielen Erfolge, indem sie den Rahmen „Ja zur Emotion, Nein zur Handlung“ verwenden. Dieser Ansatz erlaubt es dem Kind, seine Frustration auszudrücken, während der Elternteil konsequent bei der Grenze bleibt. Indem Eltern ruhig und präsent bleiben, bieten sie einen sicheren emotionalen Raum, in dem das Kind seine Gefühle verarbeiten kann. Eine weitere gängige Strategie ist das Anbieten von Alternativen, die die Emotion berücksichtigen. Wenn ein Kind wütend ist, weil es keinen Keks haben kann, könnte ein Elternteil sagen: „Ich weiß, dass du diesen Leckerbissen wirklich möchtest und es frustrierend ist zu warten. Wir essen bald zu Abend, aber du kannst stattdessen zwischen diesen beiden gesunden Snacks wählen.“ Dies bestätigt den Wunsch, während die ursprüngliche Grenze beibehalten wird.