Unterstützung Ihres Kindes bei Trennungsangst

Erfahren Sie, wie Sie Trennungsangst mit Empathie und Konsistenz angehen können, um Ihrem Kind bei Übergängen Sicherheit zu geben.

  1. Den entwicklungsbedingten Kontext verstehen. Trennungsangst entsteht oft aus der wachsenden Bindung eines Kindes und seinem aufkeimenden Verständnis der Objektpermanenz – dem Wissen, dass Sie noch existieren, auch wenn Sie außer Sichtweite sind. Da sie das Zeitkonzept noch nicht erfassen können, kann eine kurze Abreise für ein kleines Kind unbestimmt erscheinen. Eltern, die diese Momente mit einer ruhigen, beruhigenden Präsenz angehen, stellen oft fest, dass ihr Kind diese regulierte Energie widerspiegelt. Indem Sie ihre Gefühle anerkennen, ohne sie abzutun, fühlt sich das Kind gesehen, was oft der erste Schritt ist, um ihm zu helfen, mit dem Unbehagen eines Übergangs umzugehen.
  2. Gängige Ansätze für Übergänge. Viele Familien finden Erfolg, indem sie ein „Abschiedsritual“ schaffen. Dies kann ein besonderer High-Five, ein bestimmtes Lied oder eine kurze Umarmung sein, die jedes Mal auf die gleiche Weise stattfindet. Rituale vermitteln ein Gefühl der Vorhersehbarkeit, das als Anker dienen kann, wenn sich ein Kind überfordert fühlt. Eine weitere Strategie beinhaltet die „kurze und helle“ Verabschiedung. Obwohl es verlockend ist, zu verweilen, beobachten viele Praktiker, dass verlängerte Abschiede dem Kind unbeabsichtigt signalisieren können, dass die Trennung etwas ist, das gefürchtet werden muss. Eine herzliche, zuversichtliche Verabschiedung – bei der Sie klar sagen, dass Sie zurückkehren werden, und dann mit dem Aufbruch fortfahren – hilft dem Kind oft, sich schneller zu beruhigen, sobald Sie gegangen sind.