So eröffnen Sie ein Brokerage-Konto für Ihr Kind, wenn Flexibilität wichtig ist
Erfahren Sie, wann und wie Sie ein von den Eltern gehaltenes Brokerage-Konto eröffnen, das Ihnen maximale Kontrolle über die Anlagen Ihres Kindes gibt.
- Wann Elternkonten sinnvoll sind. Eltern wählen diesen Ansatz oft, wenn sie für ihr Kind investieren möchten, sich aber über den Zeitpunkt oder die Beträge nicht sicher sind. Vielleicht sind Sie sich nicht sicher, ob Ihr 8-jähriges Kind mit 18 Jahren verantwortungsbewusst genug für eine große Summe ist, oder Sie möchten die Möglichkeit haben, Gelder umzuleiten, wenn sich die familiären Umstände ändern. Diese Einrichtung eignet sich gut für Familien, die Wert auf Kontrolle gegenüber Vorhersehbarkeit legen. Sie können konsequent zum Nutzen Ihres Kindes investieren und gleichzeitig das gesetzliche Recht behalten, das Geld für familiäre Notfälle zu verwenden oder es basierend auf den tatsächlichen Bedürfnissen und dem Reifegrad Ihres Kindes im Laufe des Wachstums umzuleiten. Manche Eltern bevorzugen diesen Ansatz gegenüber 529-Plänen, wenn sie eine Investitionsflexibilität über Bildungskosten hinaus wünschen, oder gegenüber Treuhandkonten, wenn sie Bedenken haben, dass ihr Kind als junger Erwachsener Zugang zu erheblichen Geldern erhält.
- So strukturieren Sie das Konto. Eröffnen Sie ein reguläres steuerpflichtiges Brokerage-Konto nur auf Ihren Namen. Viele Eltern legen mental oder schriftlich fest, dass dieses Konto „für [Name des Kindes]“ ist, aber rechtlich gehört es Ihnen vollständig, bis Sie sich entscheiden, Gelder zu übertragen. Erwägen Sie die Eröffnung separater Konten für jedes Kind, um Beiträge und Wachstum individuell zu verfolgen. Einige Familien verwenden ein Konto mit detaillierter Buchführung, aber separate Konten beseitigen Verwirrung darüber, welches Geld zu welchem Kind gehört. Führen Sie klare Aufzeichnungen über Ihre Absichten und Beiträge. Obwohl nicht gesetzlich vorgeschrieben, kann die Dokumentation, dass Sie „für“ Ihr Kind investieren, bei der Familienplanung und bei späteren Schenkungs- oder Erbschaftsentscheidungen hilfreich sein.
- Steuerliche Überlegungen. Da das Konto auf Ihren Namen lautet, sind alle Kapitalgewinne, Dividenden und Zinsen für Sie zu Ihrem Steuersatz steuerpflichtig. Dies unterscheidet sich von Treuhandkonten, bei denen Kapitaleinkünfte über bestimmten Schwellenwerten zum Steuersatz des Kindes besteuert werden können. Berücksichtigen Sie die langfristigen steuerlichen Auswirkungen. Wenn Sie letztendlich erhebliche Beträge an Ihr Kind übertragen möchten, sollten Sie verstehen, wie die Schenkungsteuerregeln gelten. Sie können bis zum jährlichen Freibetrag steuerfrei schenken, größere Übertragungen können jedoch eine Schenkungsteuererklärung erfordern. Konsultieren Sie einen Steuerberater oder Steuerexperten zu Ihrer spezifischen Situation, insbesondere wenn Sie erhebliche Beträge investieren oder komplexe familiäre finanzielle Verhältnisse haben.
- Anlagestrategien. Bei einem langen Anlagehorizont entscheiden sich viele Eltern für breit diversifizierte, kostengünstige Indexfonds. Die spezifischen Anlagen sind weniger wichtig als konsistente Beiträge und die Zeit im Markt, vorausgesetzt, Sie investieren für Ziele, die 10+ Jahre in der Zukunft liegen. Einige Familien beziehen ältere Kinder als Lernmöglichkeit in Anlageentscheidungen ein, betonen aber, dass die endgültigen Entscheidungen und das Kontoeigentum beim Elternteil liegen. Dies kann eine wertvolle finanzielle Bildung sein und gleichzeitig Ihre Flexibilität wahren. Vermeiden Sie Anlagen, die eine aktive Verwaltung oder häufigen Handel erfordern, da diese Kontostrategie am besten mit einem langfristigen, relativ passiven Ansatz funktioniert.
- Wann und wie Gelder übertragen werden. Der Vorteil dieses Ansatzes ist, dass der Zeitpunkt der Übertragung ganz Ihrer Wahl überlassen bleibt. Manche Eltern übertragen schrittweise Geld für bestimmte Meilensteine – Studiengebühren, Anzahlung für das erste Haus oder Heirat. Andere warten, bis ihr Kind in seinen Zwanzigern oder Dreißigern finanzielle Verantwortung zeigt. Wenn Sie Gelder übertragen, können Sie dies als Schenkung (vorbehaltlich jährlicher und lebenslanger Schenkungssteuerfreibeträge) oder über Ihren Nachlassplan tun. Manche Eltern übertragen die tatsächlichen Anlagen anstelle von Bargeld, um Kapitalertragsrealisierungen zu vermeiden. Berücksichtigen Sie die finanzielle Situation Ihres Kindes bei der Übertragung. Große Übertragungen an Kinder in Jahren mit hohem Einkommen können zu höheren Steuersätzen führen, als wenn Sie die Anlagen selbst behalten hätten.