Wie man an das Thema Abwechseln und Teilen herangeht

Entdecken Sie entwicklungsangemessene Wege, um Kinder beim Erlernen der sozialen Mechanismen des Teilens und Abwechselns zu unterstützen.

  1. Entwicklungsbereitschaft verstehen. Es ist üblich, dass kleine Kinder Schwierigkeiten beim Teilen haben, da sie noch die kognitive Fähigkeit entwickeln, die Perspektive einer anderen Person zu verstehen. Für viele Kleinkinder ist ein Gegenstand nicht nur ein Spielzeug; er ist eine Erweiterung ihres eigenen Selbst. Von einem Kind unter drei Jahren zu erwarten, dass es freiwillig teilt, steht oft im Widerspruch zu seinem aktuellen Gehirnentwicklungsstadium. Eltern, die sich auf das „abwechselnde Nehmen“ statt auf das „Teilen“ konzentrieren, erzielen oft mehr Erfolg. Das Abwechseln bietet eine klare, zeitlich begrenzte Struktur, die sich weniger wie ein permanenter Verlust eines wertvollen Gegenstands anfühlt und mehr wie eine vorübergehende Pause.
  2. Gängige Ansätze zur Erleichterung des Abwechselns. Manche Familien nutzen einen Timer, um das Abwechseln objektiv und neutral zu gestalten. Wenn ein Kind weiß, dass der Timer bestimmt, wann die Runde endet, empfindet es möglicherweise weniger Groll gegenüber dem anderen Kind und mehr Akzeptanz für den Prozess. Dies entbindet die Eltern von der Rolle des „Durchsetzers“ und legt die Autorität auf die Uhr. Ein anderer Ansatz beinhaltet das Vorleben des Verhaltens während des Spiels. Wenn ein Elternteil mit einem Kind spielt und sagt: „Jetzt bin ich an der Reihe, den Baustein zu benutzen, und dann bist du an der Reihe“, demonstriert es den Rhythmus sozialer Interaktion. Dies schafft ein vorhersehbares Muster, das Kinder schließlich verinnerlichen und mit Gleichaltrigen nachahmen können.