Kindern helfen, Konflikte in Freundschaften zu bewältigen
Strategien zur Unterstützung von Kindern bei den natürlichen Höhen und Tiefen von Kinderfreundschaften. HowTo: Family Edition: family how-tos that actually help.
- Raum für Verarbeitung schaffen. Wenn ein Kind verärgert über eine Interaktion mit Gleichaltrigen nach Hause kommt, finden viele Eltern Erfolg, indem sie mit aktivem Zuhören beginnen. Indem sie die Gefühle des Kindes einfach anerkennen, ohne sofort zur Problemlösung überzugehen, ermöglichen Eltern dem Kind, sich gehört und bestätigt zu fühlen. Sätze wie „Das klingt nach einem frustrierenden Moment“ können einem Kind helfen, seine Emotionen zu benennen. Sobald sich das Kind beruhigt hat, laden einige Eltern es ein, das Ereignis zu schildern. Dies hilft dem Kind, seine Gedanken und Perspektive zu ordnen. Es ist oft hilfreich, neutral zu bleiben, keine Partei zu ergreifen oder das beteiligte andere Kind zu beschimpfen, was den Fokus auf die eigene Erfahrung des Kindes und mögliche nächste Schritte lenkt.
- Mögliche Ansätze erkunden. Anstatt ein Skript für das zu geben, was gesagt werden soll, fragen einige Eltern lieber: „Was denkst du, was du als Nächstes tun könntest?“ Dies ermutigt das Kind, Lösungen zu entwickeln, wie z. B. eine Pause vom Freund einzulegen, direkt über seine Gefühle zu sprechen oder sich für eine Weile mit jemand anderem zu beschäftigen. Das Üben dieser Gespräche zu Hause kann ebenfalls eine hilfreiche Strategie sein. Rollenspiele verschiedener Szenarien ermöglichen es Kindern, Sprache in einer risikofreien Umgebung zu testen. Viele Eltern stellen fest, dass die Konzentration auf „Ich“-Botschaften – wie „Ich fühle mich traurig, wenn du mein Spielzeug nimmst, ohne zu fragen“ – Kindern ein konkretes Werkzeug gibt, um ihre Bedürfnisse auszudrücken, ohne den Konflikt zu eskalieren.