Kinder bei Übergängen unterstützen

Strategien für Eltern, um Kindern zu helfen, mit großen Emotionen während täglicher Übergänge wie dem Verlassen des Hauses oder dem Beenden des Spielens umzugehen.

  1. Die Übergangsphase verstehen. Übergänge erfordern, dass ein Kind sein aktuelles Engagement unterbricht, die Veränderung verarbeitet und seine Aufmerksamkeit auf etwas Neues richtet. Eltern, die in diesen Momenten häufige Zusammenbrüche bemerken, stellen oft fest, dass eine „Pufferzone“ hilfreich ist. Dies kann eine mündliche Warnung fünf Minuten vor Ende einer Aktivität beinhalten oder ein konsistentes Ritual etablieren, das den Wechsel signalisiert, wie ein bestimmtes Lied oder eine Stoppuhr. Einige Familien nutzen visuelle Hilfsmittel wie eine Uhr oder einen Bildfahrplan, um den Zeitablauf konkreter zu gestalten. Durch die Externalisierung des Übergangs wird der Druck von der Forderung der Eltern auf die gemeinsame Struktur des Tages verlagert.
  2. Ansätze zur Emotionsregulation. Wenn ein Kind während eines Übergangs eine starke emotionale Reaktion erfährt, finden viele Eltern Erfolg darin, das Gefühl zu validieren, bevor sie weitermachen. Die Anerkennung, dass es schwierig ist, mit dem Spielen aufzuhören, kann beispielsweise dazu beitragen, dass sich ein Kind gehört fühlt, was seine Abwehrhaltung senken kann. Dies wird oft als „Koregulation“ bezeichnet, bei der der Elternteil ruhig und präsent bleibt, während das Kind seine Frustration bewältigt. Ein anderer Ansatz beinhaltet das Anbieten eines Gefühls der Handlungsfähigkeit. Wenn ein Kind zu einer neuen Aufgabe wechseln muss, kann das Anbieten einer kleinen Wahl – z. B. ob es wie ein Frosch zum Auto hüpfen oder wie ein Roboter gehen soll – ein Gefühl der Kontrolle vermitteln, das hilft, das Gefühl, zu einer Veränderung gezwungen zu werden, abzumildern.