Eine Wachstumsmentalität zu Hause fördern

Entdecken Sie Strategien, um Ausdauer zu fördern, aus Fehlern zu lernen und Herausforderungen als Wachstumschancen in Ihrer Familie zu betrachten.

  1. Fokus auf den Prozess statt auf das Ergebnis. Eltern, die Anstrengung, Strategie und Fortschritt betonen, sehen oft Kinder, die eher bereit sind, schwierige Aufgaben anzugehen. Anstatt ein Kind dafür zu loben, dass es „klug“ oder „talentiert“ ist, was unbeabsichtigt zu Versagensangst führen kann, ändern einige Familien ihre Sprache, um die spezifischen Handlungen hervorzuheben, die zu einem Ergebnis geführt haben. Kommentare zum Beispiel zur Ausdauer bei einem schwierigen Puzzle oder zum kreativen Ansatz bei einer Matheaufgabe bekräftigen die Idee, dass Anstrengung der Hauptmotor für Wachstum ist. Dieser Ansatz beinhaltet auch die Normalisierung von Fehlern. Wenn ein Kind auf einen Rückschlag stößt, kann es helfen, diesen als „nützliche Daten“ statt als Versagen zu bezeichnen, um den Druck zu verringern. Indem sie besprechen, was aus einem erfolglosen Versuch gelernt wurde, modellieren Eltern die Idee, dass Fehler ein natürlicher und notwendiger Teil des Lernprozesses sind.
  2. Die Macht von „noch“. Ein gängiges Werkzeug, das von Pädagogen und Eltern gleichermaßen verwendet wird, ist die Ergänzung von Aussagen der Einschränkung durch das Wort „noch“. Wenn ein Kind sagt: „Ich kann das nicht“, schafft die Hinzufügung von „noch“ eine Brücke zwischen aktueller Frustration und zukünftiger Fähigkeit. Diese einfache sprachliche Verschiebung hilft Kindern, eine langfristige Perspektive auf ihre eigene Entwicklung zu bewahren. Es ist auch hilfreich, wenn Eltern dieses Verhalten selbst vorleben. Wenn ein Elternteil eine Herausforderung erlebt, bietet die Erzählung des Prozesses – einschließlich der Frustration und der endgültigen Anpassung – eine Blaupause für den Umgang mit Hindernissen. Zu zeigen, dass auch Erwachsene Dinge haben, die sie noch lernen, kann die Erfahrung von Schwierigkeiten normalisieren.