So meistern Sie die emotionale Seite der Gehaltsverhandlung als Elternteil

Bewältigung der komplexen Gefühle, die entstehen, wenn berufstätige Eltern für eine bessere Vergütung eintreten müssen.

  1. Erkennen Sie das emotionale Gewicht. Viele berufstätige Eltern tragen zusätzliche emotionale Lasten bei Gehaltsverhandlungen. Sie könnten sich schuldig fühlen, weil Sie mehr Geld wollen, besonders wenn Sie Elternzeit genommen oder flexible Regelungen in Anspruch genommen haben. Sie könnten befürchten, dass Ihre Bitte Sie undankbar oder anspruchsvoll erscheinen lässt. Manche Eltern malen sich das Schlimmste aus und stellen sich vor, dass ihre Anfrage zur Kündigung führt, wenn ihre Familie dieses Risiko nicht eingehen kann. Diese Gefühle entstehen oft aus breiteren kulturellen Botschaften über Work-Life-Balance und Geschlechterrollen. Insbesondere Frauen werden sozialisiert, bescheiden über ihre Erfolge zu sein und dankbar für das, was sie haben. Eltern aller Geschlechter könnten das Gefühl haben, dass ihr Engagement in Frage gestellt wird, wenn sie die Vergütung priorisieren. Wenn Sie diese Emotionen als von der praktischen Frage, ob Sie eine Gehaltserhöhung verdienen, getrennt erkennen, können Sie sie effektiver bewältigen.
  2. Trennen Sie Ihren Wert vom Ergebnis. Einer der emotional herausforderndsten Aspekte einer Gehaltserhöhung ist, wie persönlich sie sich anfühlen kann. Wenn Ihre Anfrage abgelehnt wird, ist es leicht, dies als Urteil über Ihren Wert als Mitarbeiter oder Versorger zu interpretieren. Viele Eltern finden es hilfreich, das Gespräch als geschäftliche Diskussion und nicht als persönliche Bewertung umzudeuten. Die Budgetbeschränkungen, der Zeitpunkt oder die Unternehmensrichtlinien Ihres Arbeitgebers können seine Antwort stärker beeinflussen als Ihre tatsächliche Leistung. Ein "Nein" heute bedeutet nicht "Nie" oder "Sie sind nicht wertvoll". Manche Eltern üben, die emotionalen und praktischen Aspekte zu trennen, indem sie ihre Gefühle vor dem Gespräch aufschreiben und diese dann beiseitelegen, um sich während des eigentlichen Meetings auf Fakten und Daten zu konzentrieren.
  3. Bewältigen Sie die Angst vor dem Meeting. Die Erwartung vor der Gehaltsverhandlung kann stressiger sein als das Gespräch selbst, besonders wenn die finanzielle Sicherheit der Familie auf dem Spiel steht. Viele Eltern lassen ihre Gedanken um Worst-Case-Szenarien kreisen oder proben das Gespräch zwanghaft. Einige hilfreiche Strategien sind: gründliche Vorbereitung, damit Sie sich in Ihrem Fall sicher fühlen, das Gespräch mit einem vertrauenswürdigen Freund oder Partner üben und ein bestimmtes Datum für das Meeting festlegen, damit Sie die Angst nicht unbegrenzt mit sich herumtragen. Auch die körperliche Vorbereitung kann helfen. Manche Eltern planen das Meeting für eine Zeit, in der sie sich normalerweise am selbstbewusstesten fühlen, planen vorher etwas Beruhigendes oder nutzen Atemübungen, um unmittelbare Nervosität zu bewältigen.
  4. Umgang mit Ablehnung, ohne es persönlich zu nehmen. Wenn Ihre Bitte um eine Gehaltserhöhung abgelehnt wird, kann die Enttäuschung besonders stark sein, wenn Sie eine Familie unterstützen. Sie könnten wütend, beschämt oder besorgt über die finanzielle Zukunft Ihrer Familie sein. Viele Eltern finden es hilfreich, konkrete Fragen zu stellen, was sich ändern müsste, damit eine Gehaltserhöhung in Zukunft möglich ist. Dies verlagert den Fokus von der Beurteilung auf die Aktionsplanung. Fragen könnten sein: "Welche spezifischen Ziele müsste ich erreichen?" "Wann wäre ein besserer Zeitpunkt, dies noch einmal zu besprechen?" oder "Gibt es andere Vergütungsformen, die wir besprechen könnten?" Nach einer Ablehnung geben Sie sich Zeit, die Enttäuschung zu verarbeiten, bevor Sie wichtige Entscheidungen über Ihren Job treffen. Die anfängliche emotionale Reaktion fühlt sich oft intensiver an als die tatsächlichen langfristigen Auswirkungen.
  5. Planen Sie Ihre nächsten Schritte. Ob Ihre Bitte um eine Gehaltserhöhung genehmigt oder abgelehnt wird, ein Plan für danach kann Ihnen helfen, sich kontrollierter zu fühlen. Wenn Sie die Gehaltserhöhung erhalten, möchten Sie vielleicht das neue Gehalt und alle eingegangenen Verpflichtungen dokumentieren. Wenn die Anfrage abgelehnt wird, überdenken Sie Ihre Optionen sorgfältig, anstatt reaktiv zu handeln. Manche Eltern nutzen eine Ablehnung als Motivation, andere Möglichkeiten zu verfolgen, während andere beschließen, das erhaltene Feedback umzusetzen und es später noch einmal zu versuchen. Manche prüfen, ob andere Leistungen – flexible Arbeitszeiten, Mittel für berufliche Weiterbildung oder zusätzliche Urlaubstage – ihre zugrunde liegenden Bedürfnisse erfüllen könnten. Denken Sie daran, dass die Bitte um eine Gehaltserhöhung, unabhängig vom Ergebnis, eine Form der Selbstvertretung ist, die Ihren Kindern wichtige Werte darüber vermittelt, ihren Wert zu kennen und für sich selbst einzutreten.