Unterstützung Ihres Kindes bei großen Emotionen
Erkunden Sie gängige Ansätze, um Kindern zu helfen, intensive Gefühle zu bewältigen und gleichzeitig emotionale Widerstandsfähigkeit und Verbundenheit zu fördern.
- Der Ansatz der Co-Regulation. Viele Eltern erzielen Erfolge, indem sie als 'externer Regulator' für ihr Kind fungieren. Dies beinhaltet, körperlich präsent und ruhig zu bleiben, während das Kind seine Gefühle erlebt. Indem Eltern ein stabiler, nicht reaktiver Anker bleiben, helfen sie dem Nervensystem des Kindes, ihren eigenen ruhigen Zustand zu spiegeln. Praktiker schlagen oft vor, die Erfahrung des Kindes zu kommentieren – zum Beispiel zu sagen: 'Ich sehe, dass du sehr frustriert bist, dass wir aufhören müssen zu spielen' – ohne sofort zu versuchen, die Situation zu lösen oder die Emotion zu unterdrücken. Dies validiert den inneren Zustand des Kindes, was manchmal die Intensität des Gefühls deeskalieren kann.
- Raum für Ausdruck schaffen. Eine weitere gängige Strategie beinhaltet die Bereitstellung einer 'Ruhe-Ecke' oder eines ausgewiesenen Bereichs, in den sich ein Kind zurückziehen kann, um intensive Gefühle zu verarbeiten, wenn es sich überfordert fühlt. Das Ziel hierbei ist nicht, das Kind als Disziplinierungsmaßnahme zu isolieren, sondern eine sensorisch freundliche Umgebung anzubieten, in die es sich zurückziehen kann, wenn seine Emotionen zu groß werden, um sie in einer sozialen Situation zu bewältigen. Manche Familien stellen fest, dass das Anbieten von Hilfsmitteln wie Sensorikflaschen, weichen Decken oder einfachen Atemtechniken Kindern hilft, von einem Zustand der Not in einen Zustand der Regulation überzugehen. Der Schwerpunkt liegt weiterhin darauf, dass das Kind selbst wählt, wann es bereit ist, zur Gruppe zurückzukehren, anstatt gezwungen zu werden, es nach dem Zeitplan der Eltern 'zu überwinden'.