Kindern helfen, ein emotionales Vokabular zu entwickeln
Erfahren Sie, wie Sie Kindern helfen können, ihre Gefühle zu identifizieren und auszudrücken, um emotionale Intelligenz und Regulationsfähigkeiten aufzubauen.
- Die Macht, Gefühle zu benennen. Viele Eltern stellen fest, dass das bloße Benennen einer Emotion im Moment die Intensität der Reaktion eines Kindes verringern kann. Diese Praxis, die oft als 'Nenne es, um es zu zähmen' bezeichnet wird, hilft, das Kind von einem Zustand der emotionalen Reaktivität in einen Zustand der kognitiven Verarbeitung zu versetzen. Wenn ein Kind verärgert ist, können Eltern ein Label anbieten, wie z. B. 'Du scheinst frustriert zu sein, dass die Bausteine umgefallen sind.' Dies dient zwei Zwecken: Es validiert die Erfahrung des Kindes und gibt ihm einen spezifischen Begriff, um diesen inneren Zustand für die Zukunft zu beschreiben.
- Über grundlegende Emotionen hinaus erweitern. Während 'glücklich', 'traurig' und 'wütend' wesentliche Ausgangspunkte sind, finden viele Familien Erfolg, indem sie mit dem Heranwachsen der Kinder nuanciertere Beschreibungen einführen. Wörter wie 'enttäuscht', 'ängstlich', 'überfordert' oder 'aufgeregt' ermöglichen es Kindern, zwischen komplexen Zuständen zu unterscheiden, die sich sonst gleich anfühlen könnten. Eltern modellieren dies oft, indem sie ihre eigenen emotionalen Erfahrungen während des Tages kommentieren. Zu sagen 'Ich fühle mich ein wenig überfordert, weil mein Zeitplan heute sehr voll ist' zeigt Kindern, dass auch Erwachsene komplexe Gefühle haben und dass diese Gefühle ein normaler Teil des Lebens sind.
- Ansätze zur emotionalen Kompetenz. Einige Familien integrieren das emotionale Vokabular in tägliche Routinen, indem sie visuelle Hilfsmittel wie 'Gefühlskarten' oder Spiegel verwenden, um Mimik zu üben. Andere bevorzugen einen gesprächigeren Ansatz und diskutieren die Gefühle von Charakteren in Büchern oder Filmen, um Kindern zu helfen, Emotionen in einer druckfreien Umgebung zu identifizieren. Unabhängig von der Methode ist Konsistenz der Schlüssel. Forschungen deuten darauf hin, dass Kinder, die ihre Emotionen frühzeitig identifizieren und benennen können, besser gerüstet sind, um soziale Situationen zu meistern und Stress abzubauen, wenn sie älter werden. Es ist wichtig zu bedenken, dass dies ein Entwicklungsprozess ist; Kinder werden in ihrer Fähigkeit, auf diese Worte zuzugreifen, schwanken, abhängig von ihrem aktuellen Stressniveau oder ihrer Müdigkeit.