Wie Sie die Emotionen Ihres Kindes validieren
Erfahren Sie, wie Sie die Gefühle Ihres Kindes anerkennen und benennen, um die emotionale Intelligenz zu fördern und Ihre Verbindung zu stärken.
- Die Emotion benennen. Validierung beginnt mit der Identifizierung des Gefühls hinter dem Verhalten. Anstatt sich auf die äußere Handlung zu konzentrieren, wie z. B. das Werfen eines Spielzeugs, können Eltern den zugrunde liegenden Zustand beobachten, wie z. B. Frustration oder Enttäuschung. Durch die Benennung der Emotion geben Sie Ihrem Kind das Vokabular, um seine eigene innere Landschaft zu verstehen. Manche Eltern erzielen Erfolge, indem sie einfache, neutrale Aussagen verwenden wie: „Ich sehe, dass du sehr frustriert bist, dass wir aufhören müssen zu spielen.“ Dieser Ansatz bedeutet nicht unbedingt, dass Sie mit dem Verhalten einverstanden sind, aber er signalisiert, dass Sie das Gefühl verstehen, was einem Kind helfen kann, sich gehört und weniger allein in seinem Kampf zu fühlen.
- Raum für Gefühle schaffen. Sobald eine Emotion benannt ist, besteht das Ziel oft darin, Raum dafür zu schaffen, dass das Kind sie erleben kann, ohne sofort unter Druck zu stehen, „weiterzumachen“. Für viele Familien bedeutet dies, in der Nähe zu sitzen, während das Kind weint oder Wut ausdrückt, und eine ruhige Präsenz anzubieten, anstatt sofort abzulenken oder eine Lösung anzubieten. Untersuchungen deuten darauf hin, dass Kinder, die das Gefühl haben, dass ihre Emotionen von ihren Bezugspersonen akzeptiert werden, oft besser gerüstet sind, diese Emotionen im Erwachsenwerden eigenständig zu bewältigen. Es ist wichtig zu bedenken, dass die Validierung eines Gefühls von der Validierung einer Handlung zu unterscheiden ist. Sie können eine Grenze festlegen – wie z. B. „Es ist nicht in Ordnung zu schlagen“ –, während Sie gleichzeitig die Wut anerkennen, die zu dem Impuls geführt hat. Diese Unterscheidung hilft Kindern zu lernen, dass zwar alle Gefühle akzeptabel sind, aber nicht alle Verhaltensweisen angemessen sind.