Wie man mit Kindern über große Gefühle spricht
Erkunden Sie Ansätze, um Kindern zu helfen, intensive Gefühle wie Angst und Sorge in einer unterstützenden Umgebung zu benennen, zu verstehen und zu bewältigen.
- Eine Grundlage für emotionale Kompetenz schaffen. Viele Eltern erzielen Erfolge, indem sie das gesamte Spektrum menschlicher Emotionen normalisieren. Anstatt Gefühle als 'gut' oder 'schlecht' zu bezeichnen, verwenden einige Familien neutrale Sprache, um physiologische Reaktionen – wie Herzrasen oder einen angespannten Magen – als Signale und nicht als Probleme zu beschreiben. Indem Eltern diese Sprache selbst vorleben, helfen sie Kindern, eine Brücke zwischen einer inneren Empfindung und einem konkreten Namen zu bauen. Forschungen deuten darauf hin, dass Kinder eher bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihre Emotionen anerkannt und nicht heruntergespielt werden. Das bedeutet nicht, dass Eltern das Problem lösen müssen, sondern vielmehr, dass sie einen 'Behälter' für die Emotion bereitstellen, damit sich das Kind gehört und verstanden fühlt.
- Ansätze zur Bewältigung von Sorgen und Ängsten. Wenn ein Kind anhaltende Sorgen äußert, finden verschiedene Familien mit unterschiedlichen Strategien Erfolg. Ein gängiger Ansatz ist die 'Externalisierung', bei der das Kind der Sorge einen Namen oder eine Persönlichkeit gibt, was helfen kann, ein Gefühl der Distanz und Kontrolle zu schaffen. Ein anderer Ansatz konzentriert sich auf Achtsamkeit und sensorische Erdung, um dem Kind zu helfen, durch körperliche Empfindungen in den gegenwärtigen Moment zurückzukehren. Es ist wichtig zu beachten, dass das, was für ein Kind funktioniert, für ein anderes möglicherweise nicht funktioniert. Manche Kinder ziehen es vor, über ihre Ängste zu sprechen, während andere Trost in kreativen Ausdrucksformen wie Malen oder Bewegung finden. Das Anbieten von Optionen ermöglicht es dem Kind, die Ausdrucksform zu wählen, die sich für sie in diesem Moment am sichersten anfühlt.