Jungen Kindern soziale Grenzen beibringen
Eine Untersuchung, wie jungen Kindern durch alltägliche Interaktionen geholfen werden kann, persönlichen Raum, Zustimmung und soziale Grenzen zu verstehen.
- Persönlichen Raum verstehen. Viele Eltern stellen fest, dass das Vorleben des Konzepts des „persönlichen Raums“ im täglichen Leben Kindern hilft, die Idee zu verinnerlichen. Dies beinhaltet oft, die eigenen Grenzen zu verbalisieren, z. B. zu sagen: „Ich brauche gerade etwas Platz, um diese Aufgabe zu beenden“, oder um Erlaubnis zu bitten, bevor man ein Kind hochhebt. Wenn Kinder sehen, dass diese Grenzen eingehalten werden, beginnen sie, sie als natürlichen Teil der Interaktion und nicht als Einschränkung zu betrachten. Manche Familien verwenden das Konzept einer „unsichtbaren Blase“, um Kindern zu helfen, den Raum um sie herum zu visualisieren. Dieses visuelle Hilfsmittel kann besonders hilfreich bei Verabredungen oder in belebten öffentlichen Bereichen sein und Kindern eine konkrete Möglichkeit bieten, zu verstehen, wann sie jemandem zu nahe kommen könnten.
- Die Rolle der Zustimmung. Das Lehren von Zustimmung in jungen Jahren konzentriert sich oft auf das Recht, körperliche Berührungen abzulehnen. Eltern, die Kinder ermutigen, zu wählen, wie sie Verwandte begrüßen – z. B. mit einem High-Five, einem Winken oder einer Umarmung –, berichten oft, dass sich ihre Kinder in ihren sozialen Interaktionen gestärkter fühlen. Dieser Ansatz respektiert das Wohlbefinden des Kindes und lehrt es gleichzeitig, dass es über seinen eigenen Körper bestimmen kann. Es ist auch hilfreich, Kindern beizubringen, das „Nein“ anderer zu respektieren. Wenn ein Gleichaltriger um Abstand bittet oder ein Spielzeug ablehnt, können Eltern eingreifen, um diese Grenze zu verstärken, indem sie sagen: „Er/Sie hat Nein gesagt, und wir müssen das respektieren.“ Dies verstärkt die Idee, dass Grenzen gegenseitig sind und für jeden in der Beziehung gelten.