Mit Ihrem Kind über den Tod sprechen

Bewältigen Sie Gespräche über Tod und Verlust mit Ehrlichkeit, Klarheit und altersgerechter Unterstützung. HowTo: Family Edition: family how-tos that actually help.

  1. Klarheit und Ehrlichkeit priorisieren. Viele Eltern stellen fest, dass die Verwendung konkreter, klarer Sprache effektiver ist als die Verwendung von Metaphern wie 'eingeschlafen' oder 'verstorben'. Kinder, insbesondere unter sieben Jahren, neigen dazu, Sprache wörtlich zu nehmen; die Andeutung, dass jemand schläft, kann manchmal zu einer unbegründeten Angst vor dem Schlafengehen führen. Stattdessen ermöglicht die Verwendung einfacher, sachlicher Aussagen den Kindern, das Konzept der Endgültigkeit zu verstehen. Eltern, die Formulierungen wie 'sein Körper hat aufgehört zu funktionieren' oder 'er ist gestorben und wird nicht zurückkommen' verwenden, stellen oft fest, dass dies dem Kind eine stabile Grundlage bietet, um in seinem eigenen Tempo weitere Fragen zu stellen.
  2. Umgang mit den eigenen Emotionen. Es ist üblich, dass Eltern sich Sorgen machen, Trauer vor ihren Kindern zu zeigen. Viele Fachleute empfehlen jedoch, dass die Vorbildfunktion gesunden Trauerprozesses eine wirkungsvolle Lektion sein kann. Wenn ein Kind sieht, wie ein Elternteil Trauer ausdrückt, validiert das seine eigenen Gefühle und zeigt ihm, dass es in Ordnung ist, traurig zu sein. Wenn Sie sich überfordert fühlen, ist es völlig in Ordnung, sich kurz zurückzuziehen oder zu erklären: 'Ich bin sehr traurig, weil ich ihn vermisse, und das ist in Ordnung.' Dies hilft dem Kind zu verstehen, dass die Familie diese Gefühle gemeinsam bewältigen kann, auch wenn die Situation schwierig ist.