Wie Sie eine Bohnenpflanze im Becher züchten

Ein einfaches Experiment für die ganze Familie, um Kindern das Pflanzenwachstum zu zeigen.

  1. Was Sie brauchen. Sammeln Sie diese Materialien: einen durchsichtigen Plastikbecher oder ein Glas, Küchenpapier oder Watte, große Bohnensamen (Feuerbohnen oder weiße Bohnen funktionieren gut), Wasser und einen warmen, hellen Platz ohne direkte Sonne. Verwenden Sie am besten getrocknete Bohnen aus dem Supermarkt - die keimen zuverlässig.
  2. Den Becher vorbereiten. Kleiden Sie den Becher innen komplett mit Küchenpapier oder Watte aus. Das Material sollte die Wände bedecken, aber den Becher nicht ganz ausfüllen. Feuchten Sie das Papier oder die Watte mit Wasser an - es sollte feucht, aber nicht tropfnass sein. Der Boden des Bechers kann etwas Wasser haben, aber nur wenig.
  3. Die Bohnen einsetzen. Stecken Sie 2-3 Bohnensamen zwischen das feuchte Küchenpapier und die Becherwand. So können Sie das Wachstum von außen beobachten. Die Bohnen sollten etwa in der Mitte der Becherhöhe sitzen. Drücken Sie sie sanft an, damit sie gut Kontakt zum feuchten Material haben.
  4. Pflege und Beobachtung. Stellen Sie den Becher an einen warmen, hellen Ort - eine Fensterbank ist ideal, aber vermeiden Sie direkte Mittagssonne. Halten Sie das Küchenpapier immer feucht, aber nicht durchnässt. Schon nach 2-3 Tagen zeigen sich meist die ersten Wurzeln, nach 5-7 Tagen der grüne Trieb. Dokumentieren Sie das Wachstum gerne mit Fotos oder Zeichnungen.
  5. Was als nächstes passiert. Nach etwa zwei Wochen wird die Pflanze zu groß für den Becher. Jetzt können Sie sie vorsichtig in einen Topf mit Erde umpflanzen oder - je nach Jahreszeit - ins Freie setzen. Die Wurzeln sind empfindlich, gehen Sie behutsam vor. Mit etwas Glück ernten Sie später sogar Bohnen von Ihrer selbst gezogenen Pflanze.