So richten Sie eine Wetterstation in Ihrem Garten ein

Eine einfache Anleitung für Familien, um eine eigene Wetterstation im Garten aufzubauen und das Wetter zu beobachten.

  1. Den richtigen Platz auswählen. Suchen Sie einen offenen Bereich in Ihrem Garten, der nicht von Bäumen oder Gebäuden beschattet wird. Die Wetterstation sollte mindestens 1,5 Meter von Hauswänden, Zäunen oder großen Pflanzen entfernt stehen. Ein Rasenstück ist ideal, da Beton oder Asphalt die Temperatur verfälschen können. Der Standort sollte auch für Ihre Familie gut zugänglich sein, damit Sie täglich die Werte ablesen können.
  2. Die Grundausstattung zusammenstellen. Für eine einfache Wetterstation brauchen Sie: ein Thermometer (am besten ein Min-Max-Thermometer), einen Regenmesser, eine Windfahne, ein Hygrometer für die Luftfeuchtigkeit und eventuell ein Barometer für den Luftdruck. Kaufen Sie robuste Geräte, die wetterfest sind. Viele Sets für Hobbywetterstationen gibt es bereits komplett im Fachhandel oder online.
  3. Thermometer richtig aufstellen. Das Thermometer gehört in eine weiße Wetterhütte oder einen selbstgebastelten Schutz aus weißem Holz. Es muss vor direkter Sonneneinstrahlung und Regen geschützt sein, aber trotzdem gut belüftet werden. Hängen Sie es etwa 1,2 bis 1,5 Meter über dem Boden auf. Eine einfache Alternative ist ein Thermometer mit Schutzgehäuse, das Sie an einem schattigen, aber luftigen Platz befestigen.
  4. Regenmesser installieren. Stellen Sie den Regenmesser an einem völlig freien Platz auf, wo kein Wasser von Dächern, Bäumen oder anderen Hindernissen hineintropfen kann. Der Messbecher sollte fest stehen und nicht umfallen können. Manche Regenmesser haben Spitzen, die in den Boden gesteckt werden. Leeren Sie ihn nach jeder Messung und notieren Sie die Menge.
  5. Wind messen und beobachten. Eine einfache Windfahne zeigt die Windrichtung an. Befestigen Sie sie an einem Pfahl oder Mast, der mindestens 2 Meter hoch ist. Für die Windstärke können Sie einen Windmesser kaufen oder mit Ihren Kindern einen einfachen Windmesser aus Bechern basteln. Wichtig ist, dass die Windgeräte frei stehen und nicht von Hindernissen beeinflusst werden.
  6. Werte regelmäßig ablesen und dokumentieren. Lesen Sie täglich zur gleichen Zeit die Werte ab – am besten morgens und abends. Führen Sie ein Wetter-Tagebuch, in das alle Familienmitglieder eintragen können. Notieren Sie Temperatur, Niederschlag, Windrichtung, Luftfeuchtigkeit und besondere Wettererscheinungen. Nach einigen Wochen können Sie interessante Muster und Veränderungen entdecken.