Wie Sie einen Kompostbehälter anlegen

Lernen Sie, wie Sie mit der ganzen Familie einen Kompostbehälter anlegen und aus Küchenabfällen wertvollen Dünger herstellen.

  1. Den richtigen Platz wählen. Suchen Sie einen schattigen bis halbschattigen Platz in Ihrem Garten, der gut erreichbar ist. Der Kompostbehälter sollte direkten Bodenkontakt haben, damit Regenwürmer und andere nützliche Tiere hineingelangen können. Halten Sie etwa einen Meter Abstand zu Nachbarszäunen ein und achten Sie darauf, dass der Platz nicht zu nass wird.
  2. Den Kompostbehälter aufbauen. Sie können einen Behälter kaufen oder selbst bauen. Für den Selbstbau reichen vier Holzpfosten und Drahtgeflecht oder alte Europaletten. Der Behälter sollte mindestens einen Kubikmeter groß sein. Wichtig ist, dass Luft zirkulieren kann - lassen Sie daher Lücken zwischen den Brettern oder bohren Sie Löcher. Ein abnehmbarer Deckel schützt vor zu viel Regen.
  3. Die erste Schicht anlegen. Beginnen Sie mit einer etwa 20 cm hohen Schicht aus groben Materialien wie Ästen, Zweigen oder Stroh. Diese Drainageschicht sorgt für Belüftung von unten. Darauf kommt eine dünne Schicht Gartenerde oder fertiger Kompost, um die wichtigen Mikroorganismen einzubringen.
  4. Richtig befüllen. Mischen Sie immer 'grüne' und 'braune' Materialien. Grüne Materialien sind Küchenabfälle wie Obst- und Gemüsereste, Kaffeesatz oder frischer Rasenschnitt. Braune Materialien sind trockene Blätter, Zeitungspapier oder Karton. Das Verhältnis sollte etwa 1:1 sein. Schichten Sie die Materialien abwechselnd und mischen Sie gelegentlich um.
  5. Pflege und Wartung. Wenden Sie den Kompost alle 2-3 Wochen mit einer Forke um, damit Sauerstoff hineinkommt. Bei Trockenheit gießen Sie etwas Wasser dazu - der Kompost sollte feucht wie ein ausgedrückter Schwamm sein. Im Winter verlangsamt sich der Prozess, das ist völlig normal. Nach 6-12 Monaten ist Ihr Kompost fertig und sieht aus wie dunkle, krümelige Erde.