Wie ihr mit eurem Körper Musik macht

Lernt, wie die ganze Familie ohne Instrumente wunderschöne Musik mit Händen, Füßen und Stimme machen kann.

  1. Die Grundlagen der Körpermusik. Beginnt mit den einfachsten Sounds: Händeklatschen für helle Töne, auf die Oberschenkel patschen für mittlere Töne, und mit den Füßen stampfen für tiefe Töne. Probiert auch Fingerschnipsen, in die Hände pusten oder mit der Zunge schnalzen. Jeder Körperteil kann einen anderen Klang erzeugen. Lasst die Kinder experimentieren und ihre eigenen Sounds entdecken.
  2. Einfache Rhythmen für den Anfang. Startet mit einem einfachen Grundrhythmus: klatschen-klatschen-patsch-patsch (auf die Oberschenkel). Wiederholt das mehrmals, bis alle den Rhythmus können. Dann könnt ihr Variationen ausprobieren: mal schneller, mal langsamer, oder einzelne Schläge weglassen. Ein Familienmitglied kann den Grundrhythmus halten, während andere dazu improvisieren.
  3. Stimme als Instrument nutzen. Eure Stimme kann weit mehr als singen. Probiert Beatboxing-Grundlagen: macht 'b-b-b' Sounds für Basstrommeln, 'ts-ts-ts' für Hi-Hats, oder 'pff-pff' für Snare-Drums. Auch Summen, Brummen, Pfeifen und sogar Gähnen können musikalisch werden. Lasst jeden seine eigenen Stimm-Sounds finden und kombiniert sie zu einem Familien-Orchester.
  4. Fortgeschrittene Techniken. Wenn ihr sicher mit den Grundlagen seid, probiert komplexere Rhythmen. Verwendet verschiedene Körperteile gleichzeitig: mit den Händen klatschen, während ihr mit den Füßen stampft. Experimentiert mit Körper-Percussion wie Brust-Schlägen oder Wangen-Pops. Ihr könnt auch bekannte Lieder nur mit Körper-Sounds nachspielen.
  5. Gemeinsam musizieren. Teilt Rollen auf: einer macht den Beat, einer die Melodie, einer die Begleitung. Spielt 'Rhythmus-Telephone' – einer gibt einen Rhythmus vor, der nächste wiederholt ihn und fügt etwas hinzu. Oder macht ein Körper-Musik-Konzert für Großeltern oder Freunde. Das stärkt das Selbstbewusstsein und macht stolz auf das Erreichte.