Wie Sie aus Gemüseresten eine leckere Suppe kochen
Verwandeln Sie übrig gebliebenes Gemüse mit dieser einfachen Anleitung in eine nahrhafte und schmackhafte Familiensuppe.
- Welche Gemüsereste eignen sich. Fast alle Gemüsereste können in eine Suppe. Besonders gut geeignet sind: Karotten, Sellerie, Zwiebeln, Kartoffeln, Brokkoli, Blumenkohl, Zucchini, Paprika, Tomaten und Lauch. Auch welkes Blattgemüse wie Spinat oder Mangold funktioniert prima. Vermeiden Sie nur sehr bittere Gemüse wie zu alte Radieschen oder bereits schimmelige Reste. Die Größe der Stücke ist nicht wichtig – alles wird später püriert oder kann in mundgerechte Stücke geschnitten werden.
- Die Grundausstattung. Sie brauchen: einen großen Topf, ein scharfes Messer, ein Schneidebrett, einen Kochlöffel und bei Bedarf einen Pürierstab oder Mixer. Als Zutaten benötigen Sie neben Ihren Gemüseresten: etwas Öl oder Butter, Salz, Pfeffer, etwa 1-1,5 Liter Wasser oder Gemüsebrühe und nach Geschmack Gewürze wie Lorbeerblätter, Thymian oder Petersilie.
- Schritt für Schritt zur Gemüsesuppe. Waschen Sie alle Gemüsereste gründlich und schneiden Sie sie in etwa gleich große Stücke. Erhitzen Sie etwas Öl in Ihrem Topf und braten Sie härtere Gemüse wie Karotten, Sellerie und Zwiebeln zuerst 3-4 Minuten an. Geben Sie dann weichere Gemüse dazu und braten alles weitere 2 Minuten. Gießen Sie mit Wasser oder Brühe auf, bis das Gemüse gut bedeckt ist. Bringen Sie die Suppe zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze und lassen Sie alles 20-30 Minuten köcheln, bis das Gemüse weich ist. Schmecken Sie mit Salz, Pfeffer und Gewürzen ab.
- Die Suppe verfeinern. Jetzt können Sie entscheiden: Mögen Sie Stückchen in der Suppe, lassen Sie alles so. Für eine cremige Suppe pürieren Sie alles mit dem Pürierstab. Für eine teilweise cremige Konsistenz pürieren Sie nur die Hälfte. Sie können die Suppe mit einem Schuss Sahne, Kokosmilch oder einem Klecks Frischkäse verfeinern. Auch gekochte Nudeln, Reis oder Linsen machen aus der Suppe eine sättigende Hauptmahlzeit. Frische Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch geben den letzten Schliff.
- Aufbewahrung und Variationen. Die fertige Suppe hält sich im Kühlschrank 3-4 Tage und kann portionsweise eingefroren werden. Beim Aufwärmen einfach etwas Wasser dazugeben, falls die Suppe zu dick geworden ist. Experimentieren Sie mit verschiedenen Gewürzkombinationen: Curry und Kokosmilch für eine asiatische Note, Tomaten und Basilikum für mediterrane Aromen oder Ingwer und Kurkuma für eine würzige Variante.