Wie Sie ein Gesicht zeichnen, das wirklich wie ein Gesicht aussieht
Einfache Schritt-für-Schritt-Anleitung für Familien, um realistische Gesichter zu zeichnen.
- Die Grundform: Der Kopf als Oval. Beginnen Sie immer mit einem Oval - nicht mit einem perfekten Kreis. Echte Köpfe sind etwas länger als breit. Zeichnen Sie das Oval etwas breiter oben und schmaler unten zum Kinn hin. Diese Grundform ist Ihr Fundament - nehmen Sie sich Zeit dafür, denn alles andere baut darauf auf. Zeichnen Sie zunächst ganz leicht mit dem Bleistift, damit Sie später korrigieren können.
- Die unsichtbaren Hilfslinien. Teilen Sie das Oval mit einer waagerechten Linie genau in der Mitte. Hier kommen die Augen hin - ja, wirklich genau in die Mitte, nicht höher! Teilen Sie dann die untere Hälfte nochmals: Die erste Linie markiert die Nasenspitze, die zweite den Mund. Ziehen Sie auch eine senkrechte Mittellinie für die Symmetrie. Diese Linien radieren Sie später weg, aber sie helfen enorm dabei, alles an der richtigen Stelle zu platzieren.
- Die Augen richtig setzen. Stellen Sie sich vor, zwischen die beiden Augen passt noch ein drittes Auge - so weit sind sie voneinander entfernt. Die Augen sind nicht rund wie Kreise, sondern eher mandelförmig. Das obere Augenlid ist meist etwas sichtbar, und vergessen Sie nicht die Augenbrauen darüber. Lassen Sie zwischen Augenbraue und Auge etwas Platz. Die Pupillen sollten gleich groß sein und in die gleiche Richtung schauen.
- Nase und Mund in der richtigen Größe. Die Nase beginnt auf Höhe der Augeninnenseiten und reicht bis zu Ihrer Hilfslinie. Zeichnen Sie meist nur die Nasenflügel und eventuell den Schatten unter der Nase - eine komplett ausgemalte Nase wirkt oft zu stark. Der Mund ist etwa so breit wie der Abstand zwischen den Pupillen. Die Oberlippe ist normalerweise schmaler und dunkler als die Unterlippe.
- Ohren und Haare zum Abschluss. Die Ohren reichen von der Augenbrauen-Höhe bis zur Nasenspitze. Sie stehen nicht rechtwinklig ab, sondern sind leicht nach hinten geneigt. Bei den Haaren denken Sie daran: Sie wachsen aus der Kopfhaut, nicht direkt am Gesichtsrand. Lassen Sie etwas Stirn frei und zeichnen Sie die Haare in die Richtung, in die sie fallen würden.
- Schatten für mehr Tiefe. Auch bei einfachen Zeichnungen helfen leichte Schatten: unter dem Kinn, neben der Nase, über den Augen. Zeichnen Sie diese Schatten ganz leicht und verwischen Sie sie mit dem Finger oder einem Papiertuch. Das lässt das Gesicht dreidimensional wirken statt flach wie ein Pfannkuchen.