Wie Sie mit Kindern rissfreie Tonskulpturen herstellen
Lernen Sie die wichtigsten Techniken, damit Ihre selbstgemachten Tonskulpturen beim Trocknen nicht reißen.
- Den richtigen Ton auswählen. Verwenden Sie lufttrocknenden Ton oder Modelliermasse aus dem Bastelgeschäft – diese sind speziell dafür entwickelt, ohne Brennen auszuhärten. Kneten Sie den Ton vor der Verwendung gut durch, bis er weich und geschmeidig ist. Achten Sie darauf, dass der Ton nicht zu alt oder bereits angetrocknet ist, da dies die Rissbildung fördert.
- Die richtige Wandstärke beachten. Formen Sie Ihre Skulpturen mit einer gleichmäßigen Wandstärke von etwa 1-2 cm. Vermeiden Sie zu dicke Stellen, da diese ungleichmäßig trocknen und reißen können. Bei größeren Figuren höhlen Sie den Körper von unten aus oder arbeiten Sie mit der Aufbautechnik – fügen Sie nach und nach kleine Tonteile zusammen, anstatt aus einem großen Klumpen zu arbeiten.
- Verbindungen richtig gestalten. Wenn Sie verschiedene Tonteile miteinander verbinden, rauen Sie die Verbindungsstellen leicht mit einer Gabel oder einem Zahnstocher an. Befeuchten Sie beide Teile minimal mit einem feuchten Pinsel und drücken Sie sie fest zusammen. Verstreichen Sie die Nahtstelle sorgfältig, damit keine Sollbruchstelle entsteht.
- Langsam und gleichmäßig trocknen lassen. Stellen Sie Ihre Skulptur an einen trockenen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung oder Heizungsluft. Decken Sie das Kunstwerk in den ersten 24 Stunden mit einem leicht feuchten Tuch ab – entfernen Sie es alle paar Stunden für 15-30 Minuten zum Lüften. Drehen Sie die Skulptur täglich vorsichtig, damit alle Seiten gleichmäßig trocknen können. Der komplette Trocknungsprozess dauert meist 3-7 Tage.
- Oberflächenbehandlung für bessere Haltbarkeit. Glätten Sie die Oberfläche während der Bearbeitung regelmäßig mit feuchten Fingern oder einem weichen Pinsel. Kleine Risse, die während des Trocknens entstehen, können Sie mit etwas angefeuchtetem Ton auffüllen und verstreichen. Nach dem vollständigen Trocknen können Sie die Skulptur mit Acrylfarben bemalen und anschließend mit Klarlack versiegeln.